Portraitfoto  Alexander G. Schäfer

Alexander G. Schäfer

Alexander G. Schäfer ließ sich in seinem künstlerischen Weg nicht beirren. Trotz des weisen Rates seines Vaters Gerd E. Schäfer, erst einmal das Märchen vom Dornröschen zu studieren - denn genauso würde sein Weg aussehen (dornig) und der Lohn würde nicht so spektakulär mit Topmodel und halbem Königreich ausfallen – debütierte er schon mit sechs Jahren als Pirat im Kinder-Varieté des Berliner Friedrichstadtpalastes.

Nach erfolgreichem Abschluss des Kindergartens und noch während seiner 12-jährigen Schulzeit bekam er Schauspielunterricht an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Danach folgten charakterbildende Jobs als Tellerwäscher, Pförtner, Kraftfahrer, Korrektor und Redakteur, später Buchhändler. Charakterlich gefestigt küsste ihn die Muse in Form der Staatsoper Berlin, wo er sich von unten (Kartenabreißer) bis ins obere Drittel (Regieassistent und Inspizient) hocharbeitete und das Handwerk der Opernregie bei Professor Erhard Fischer erlernte. Da ihm die zugige Luft hinter der Bühne oftmals zu schaffen machte, entschloss er sich, in die Wärme auszuwandern und ins Rampenlicht zu wechseln. So heuerte er beim Kabarett „Die Stachelschweine“ an, dessen Mitglied er acht Jahre blieb.

Seit 2003 tourt er mit seinen eigenen Programmen „Der flotte Dreier“ und „Schäfers Stündchen“, die ihn bis nach Afghanistan, Panama und Costa Rica führten. Nebenbei huschte er in zahlreichen Fernsehspielen und -serien durch das Bild ("Praxis Bülowbogen", "Unser Charly", "Schloss Einstein" etc.).

An der KOMÖDIE debütierte er in einer einmaligen Doppelfunktion. Er war der Autor des Lustspiels „DIÄT, DIÄT – Lebenslust in XXL“ und schlüpfte in der Inszenierung gleichzeitig in die Rolle eines schrulligen Nachbarn.
 
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