Anita Kupsch

Anita Kupsch wurde in Berlin geboren. Im Alter von fünf Jahren ging sie zum Kinderballett, mit zwölf begann sie eine Ballett-Ausbildung bei Tatjana Gsovsky. Als 16-Jährige stand sie erstmals im Theater Kleine Scala auf der Bühne. Danach absolvierte sie eine Schauspielausbildung an der UFA-Nachwuchsspielschule in Berlin und spielte anschließend am Renaissance-Theater mit Partner wie O. E. Hasse, Theo Lingen und Viktor de Kowa. Es folgten Theaterengagements an einigen Bühnen Berlins, in Frankfurt und Hamburg. Außerdem drehte Anita Kupsch ihren ersten Film: „Ingeborg“ von Curt Goetz.
1964 ging sie ans Hebbel-Theater und spielte neben Rudolf Platte die Kitty in insgesamt 440 Vorstellungen von „Der Kaiser vom Alexanderplatz“. 1968 folgte ihre erste Rolle in der Komödie am Kurfürstendamm in „Mädchen in der Suppe“. 1970 drehte Anita Kupsch 32 Folgen der ARD-Serie „Okay S.I.R.“, danach den Zwölfteiler„Ein Mann will nach oben“ mit Harald Juhnke und wurde damit bundesweit bekannt. Es folgten Fernsehfilme wie „Mamas Geburtstag“ von Egon Günther. Aufgrund dieser Rolle wurde Anita Kupsch als Arzthelferin in der Kult-Serie „Praxis Bülowbogen“ mit Günther Pfitzmann besetzt. Als sie 1996 die Serientätigkeit beendete, wurde ihr vom ZDF die Sitcom „Anitas Welt“ angeboten. 2001 erhielt sie den BZ-Kulturpreis für die Titelrolle in der Kriminalkomödie „Keine Leiche ohne Lilly“. Mit dem Solo „Männer und andere Irrtümer“ stand sie inzwischen mehr als 1700 Abende auf der Bühne. Für ihre Leistung in dem Stück zeichnete sie das Berliner Publikum mit dem Goldenen Vorhang aus.

An der KOMÖDIE Dresden war Anita Kupsch bereits in „Doppelfehler“ und ebenfalls in „Männer und andere Irrtümer“ zu erleben.
 
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