Ulrike Mai wurde in Dresden geboren. Nach einer
Buchhändlerlehre in ihrer Heimatstadt studierte sie an
der Rostocker Hochschule für Schauspielkunst „Ernst
Busch“. Von 1981 bis 1984 war sie an den Städtischen
Bühnen Magdeburg engagiert, von 1984 bis 1987 stand
sie in Halle an der Saale auf der Bühne. Ihren ersten
Film drehte sie 1979: Sie war Anna Mons, die weibliche
Hauptfigur in Gerassimows Kinofilm „Peters Jugend“.
In den folgenden Jahren gelang es ihr, sich mit zahlreichen
Produktionen im Fernsehen zu etablieren.
Ihre Wandlungsfähigkeit zeigte sie in den verschiedensten
Rollen, u. a. im TV-Mehrteiler „Sachsens Glanz und
Preußens Gloria“, in „Die gläserne Fackel“ sowie in Serien
und Reihen wie „Der König“, „Liebling Kreuzberg“,
„Tatort“, „Der Landarzt“ oder „Edel & Starck“. Auch in
mehreren „Polizeiruf 110“-Krimis war sie seit Anfang
der neunziger Jahre zu sehen.
Von 1994 bis 2002 spielte die Wahl-Berlinerin die
Oberschwester Elke in der TV-Serie „Für alle Fälle
Stefanie“. Von 2005 bis 2007 stand sie als Helga
Plenske in der Telenovela „Verliebt in Berlin“ vor der
Kamera. 2006 erhielt sie den deutschen Fernsehpreis.
Zuschauer der KOMÖDIE Dresden kennen sie aus
„Das Haus in Montevideo“, „Ein seltsames Paar“, „Heute
Ochsenschwanz“, „Süßer die Glocken“, „Ferienheim
Bergkristall“, „ELIXIER – Das Musical“, „Der Nackte
Wahnsinn“, „Charlys Tante – made in China“, „Akt mit
Lilie“ und „Die Weihnachtsgans Auguste“. Außerdem
führte sie Regie bei Patrick Süskinds „Der Kontrabass“.
Rollen an der Comödie Dresden:
als Josephine Krüger in "Pension Schöller"

als Christine Brochant in "Dinner für Spinner"

als Pia Hartmann in "Flowerpower"

als Babuschka und die Unwettertante in "Die Hexe Baba Jaga und Zar Wasserwirbel"
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