Wilfried Loll

Geboren 1944, absolvierte Wilfried Loll den klassischen Bildungsweg im Osten Deutschlands bis zum Abitur und erlernte den Beruf des Maschinenbauers.

Nebenbei begann er seine Schauspiel-Karriere bei der “Flimmerstunde“ des DDR-Fernsehens, schon damals unverwechselbar in der Kinderserie „Ein Buch wird lebendig…“, die mehr als 50 Jahre später ihren vorläufigen Höhepunkt in der Verkörperung des “Dr. Emanuel Stollberg“ in der TV-Serie „Schloss Einstein“ finden sollte.
Außerdem versuchte er sich als Filmarchivar, Beleuchter und Requisiteur beim Theater und studierte sogar die Wissenschaft darüber mit mäßigem Bemühen.
Seine Lehr- und Wanderjahre als Schauspieler - später gelegentlich auch als Spielleiter - führten ihn von Berlin über Brandenburg, Wittenberg, Frankfurt/Oder, Senftenberg, Magdeburg, Anklam und Stendal wieder nach Brandenburg, nach Neustrelitz und wieder nach Berlin, dann Köln, Braunschweig und jüngst nach Dresden.
Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die Dutzenden Chargen in fast allen Fernsehserien der letzten 30 Jahre.

Höhepunkte seines Repertoires waren sicher der gestiefelte Kater, Mandelstam, Don Perlimplin und Schillers Mohr wie auch der Dorfrichter Adam im "Zerbrochenen Krug", Woyzek, Philipp der II., Peer Gynt und der Galan Castruchio, nicht zu vergessen Pu der Bär und nun der Bruchkegel in „Charlys Tante - made in China“.
 
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