Portraitfoto  Wolf-Dieter Lingk

Wolf-Dieter Lingk

Wolf Dieter-Lingk wurde 1943 in Innsbruck geboren.
Nach der Schule arbeitete er unter anderem als Motorenschlosser, Tischler und im Oberlausitzer Glaswerk. Später bewarb er sich an der Volksbühne. Dort wurde er angenommen – als Bühnenarbeiter.

An der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch studierte er dann Schauspiel. 1971 führte ihn sein erstes Engagement an das Schweriner Theater. Von 1975 bis 1977 spielte er am Staatstheater Dresden und kehrte 1976 an das Schweriner Theater zurück.

Bis zur Wende blieb er dem Mecklenburger Theater treu, dem Regisseur Christoph Schroth noch viel länger. Lingk war einer der Fausts in Schroths legendärer sechseinhalbstündiger Inszenierung. Von 1979 bis 1993 ging er mit Schroth ans Berliner Ensemble und war dann ab 1993 fest am Staatstheater Cottbus engagiert.
Er spielte u. a. den Flint in Müllers "Die Umsiedlerin", den Matti in „Herr Puntila und sein Knecht Matti“, den Zettel im „Sommernachtstraum“ oder den Schlomo Herzl in „Mein Kampf“.
Zuweilen arbeitet er auch als Regisseur und inszenierte beispielsweise mit Thomas Harms Süskinds „Kontrabass“.
Für das Fernsehen spielte er u. a. in „Gritta von Rattenzuhausbeiuns“, der DDR-Fernsehserie „Spuk von draußen“, mehreren Folgen „Polizeiruf 110“ und „Tatort“. Seine Liebe aber gehört dem Theater und so freut er sich, nun schon das zweite Mal an der KOMÖDIE Dresden spielen zu können. Zuletzt war er hier in „Die wilde Auguste“ zu erleben.
 
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